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Die Geschichte von Resse

Bevor unser Ortsteil Resse entstand, war der Ort zwar vorhanden, aber in anderer Form als heute. Er bestand im Wesentlichen aus zwei Bauernschaften, die Eckerresse und Surresse hießen. Der ihnen gemeinsame Name Resse (ältere Form: Raedese, Redse, Redze) lässt sich urkundlich belegen (z.B. in Güter- und Abgabeverzeichnissen der Abtei Werden oder des zum Stift Xanten gehörenden Oberhofes Dorsten) seit dem 11.Jahrhundert. Die beiden Bauernschaften wurden im Süden von den nahezu unbewohnten, aber ausgedehnten Gebieten der Resser Heide und Resser Mark, die weit in die Emscherniederung hineinreichten, gesäumt.

  Schon bald nach Urbarmachung - vermutlich im frühen Mittelalter - wurde das Resser Feld unter den Siedlern aufgeteilt. Ein Wegenetz ermöglichte eine Zufahrt zu den Flurstücken und schuf darüber hinaus eine Verbindung nach Buer, wo die für Resser Bauern zuständige Pfarrkirche (Patrozinium St. Urbanus) lag, sowie zu Nachbarorten wie z.B. Herten und Westerholt oder den umliegenden Adelssitzen wie z.B. Haus Grimberg und Haus Leythe. Der Weg der nach Buer führte, hieß bei den Leuten Kirchweg oder auch St. Urbanusweg.
  ehemaliger Lageplan
Schließlich gegen 1890 entstand der Ort wie wir ihn kennen. Ein dichtes Straßennetz und eine dichte Bebauung wurden angelegt.
Als das Bergwerk Ewald eine große Anzahl von Arbeitsplätzen bot, wurde Resse ein attraktiver Wohnort. alte Zeche in Resse






Die ausführliche Geschichte unseres Ortsteiles können Sie hier als pdf-Datei (ca. 2MB) lesen.


Mit freundlicher Genehmigung von:
Carl Heinrich Lueg
Autor des Buches "Auf Straßen und Wegen durch die Geschichte des Stadtteils Resse"

 


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